Nordnorwegen   IV. Wrack - Expedition

  

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NDR 2010U-711 / BWDO-26M/S HamburgJU-52Zerstörer

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Folgende Wracks haben wir betaucht:

U-711

Black Watch

Siw-Aina

Hermann Künne

Anton Schmidt

Wilhelm Heidkamp

Dronning Maud

Nordstjernen

Do-26

JU-52

 

 

Juni 2011 Narvik - Harstad - Vesterålen - Lofoten

   

Nicht immer hatten wir auf der Hinfahrt optimale Straßenverhältnisse. Das späte Einsetzen der Schneeschmelze brachte Unmengen von Wassermassen Richtung Meer.

   

   

Nach dem Überqueren des Polarkreises fahren wir die E6 entlang den Fjorden. Diese Kulisse der norw. Bergwelt im Norden Norwegens, bietet unvergessliche Eindrücke.

   

 

Endlich haben wir unser Ziel - NARVIK - erreicht. Das 1. Wrack ist bei Ebbe von der Straße aus zu sehen. Es sind die Überreste der "D/S Bockenheim".

 

Nun kann es losgehen. Die Teilnehmer sind angekommen und der 1. Tauchgang am Wrack des dt. Zerstörers Z19 "Hermann Künne" beginnt.

   

Da die Schranke verschlossen war, folgte eine kurze Wanderung zum Tauchplatz. Bei 25 Grad Außentemperatur, 12 Grad Wassertemperatur, ein optimaler Beginn der NORDIC-DIVE Tour 2011.

Am Nachmittag dann in die Berge zum Hartvikvatn. Es sollte für den Anfang ein einfacher TG werden. Jedoch auch hier Hochwasser und dadurch weite Teile des Weges, welcher 2010 zu Fuß erreichbar war, überschwemmt. Zum Tauchplatz der JU-52 trieb uns der Gebirgsbach. Der Rückweg gestaltete sich dann etwas schwieriger. Gegen die starke Strömung über den Bach zu kommen, war eine neue Erfahrung für die Teilnehmer.

 

 

Nun standen die Wracks im Hafenbereich von Narvik auf dem Programm. Weiter Topwetter und das 24 Std. lang, nur Sonnenschein, keine Wolken.

 

dt. Zerstörer Z22 "Anton Schmitt", Z21 "Wilhelm Heidkamp", schwed. Erzfrachter "Strassa", dt. Erzfrachter "Martha Heinrich Fisser"

   

Letzter Tag bei Narvik. Fahrt in den Rombaksbotn und Tauchen am Flugzeugwrack "DO-26". Natürlich weiterhin Sonnenschein.

 

Nicht immer hatten wir genügend Wasser unter dem Kiel. Aber dann, fast am Ende vom "Tal des Todes", so benannt, weil sich dort 4 dt. Zerstörer wegen Munitionsmangels 1940 selber versenkt hatten, starten wir der "DO-26" einen Besuch ab.

 

Es ist Halbzeit und in den nächsten Tagen geht es noch in die Bucht von Kilbotn, "U-711" und "Black Watch", dann mit dem Basisschiff Sjøblomsten durch den Raftsund zum Trollfjord bis nach Brettesnes. Tauchen am Dampfer "Nordstjernen" und im Trollfjord standen auf dem Programm.

   

   

 

Letzter Teil der Etappe waren die Wracks "Siw-Aina" und "Dronning Maud".

     

© Fotos Frank Resagk / UW-Fotos Ralf Göhler

FAZIT: 10 Tage nur Sonnenschein, keine Wolken, 22-28 Grad Außentemperaturen, ruhige See, gute Sichtverhältnisse unter Wasser, eine gute Auswahl an Wracks, das war die NORDIC-DIVE Tour 2011.

AUF EIN NEUES IN 2012