Tauchen in Norwegen - warum denn nicht
Tauchen in Norwegen - warum denn nicht

Narvik - in der Nähe

Es sind nicht nur Wracks im Hafenbereich vorhanden.

Im Herjangenfjord liegt Z19 und im Rombaksfjord liegen Z2, Z9, Z11, Z18 und die DO-26.

Die DO-26 wurde durch Fliegerangriff versenkt und alle 4 dt. Zerstörer haben mangels Munitionsmangel, div. Treffern und keiner Fluchtmöglichkeit, sich im Rombaksfjord selber versenkt.

Daher wird der Rombaksfjord auch "Tal des Todes genannt".

Ist heute der geschichtsinteressierte Taucher vor Ort, bedeutet es, mit dem letzten sich selbst versenkten dt. Zerstörer Z2-Georg Thiele, den man von Land aus besichtigen kann, das letze Mahnmal dieser Epoche besichtigen zu können. Von den Norwegern soll das Mahnmal an diese düstere Epoche von Norwegen erinnern.

400m höher bringt die Erzbahn von Kiruna das Eisenerz nach Narvik, der Grund warum Narvik zur damaligen Zeit so wichtig war.

1940 und heute

Die Einfahrt vom Rombaken zum Rombaksfjord.

 

 

 

Ende des Rombaksfjord

Mit 20km Länge und über 300m Tiefe, ideal zum Verbleib der 5 dt. Einheiten

 

Rechts ist die Strecke der Erzbahn Kiruna-Narvik

 

DO-26 / Seeadler

Es wurden nur 5 von diesem Flugzeugtyp gebaut. Die Seeadler wurde von den Engländern angegriffen, als sie gerade für den Rückflug vorbereitet wurde.

Heute sind die Reste gut zuzuordnen und es ist ein interessantes Tauchziel.

Tiefe 20-28m, weit im inneren des Fjords

Z2 / Georg Thiele

Der letzte der 10 dt. Zerstörer. Er deckte die 3 Zerstörer Z9,Z11, Z18, die sich selber auf Grund gestzt haben. Nach dem Abschuß des letzten Torpedos, setzte er sich mit AK auf Land. Der Torpedo traf "HMS Eskimo" und dieser verlor dadurch den Bug.

Bis Dez.2004 ragte der Bug aus dem Wasser (Foto 2), dann brach das Schiff UW und drehte sich nach stb. Der Zustand des Wracks verschlechtert sich. Tiefe: 0-55m

3 dt. Zerstörer am Ende des Fjordes

Z9  / Wolfgang Zenker

Z11 / Bernd von Arnim

Z18 / Hans Lüdemann

Alle 3 haben sich aufgrund Munitionsmangels, Gefechtsschäden  und ohne Erfolgsaussichten im Gefecht mit engl. Einheiten, selber auf Grund gesetzt und gesprengst. Wichtiges gerät wurde gerettet und die Mannschaften sind mit den Verletzten die 400m hoch zur Erzbahn geklettert.

Man muss sich das vorstellen, alles im April, steiler Anstieg, kein Trampelpfad und und bei eis und Schnee. Somit hat sich dann die Kriegsmarine den Gebirgsjägern angeschlossen und es entstand die "Gebirgsmarine". 

Von den zurückgelassenen Schiffen, stand nun ein 400m steiler Anstieg bei Schnee und Eis bevor.

2005 habe ich 2 Wracks bei Ebbe kurz unter der Wasseroberfläche sehen können.

Für den Bau neuer Containerterminals im Hafen von Narvik wurde Sand benötigt. Dieser wurde am Ende des Rombaksbotn ausgebaggert. Dadurch und durch Schmelzwasser vom großen Bach, haben sich die Versandungen verändert und die Wracks sind weiter abgesunken. 2019 war nichts mehr zu sehen.

Z19 - Hermann Künne

Hat viele Treffer bekommen und zog sich mangels Munition zurück und setze sich im Herjangen auf Grund.

"Künne" wurde abgewrackt und kann heute von Land betaucht werden. Es ist jedoch ein langer, anstrenger Weg mit der Ausrüstung bis zum Tauchplatz. Eine 30minütige  Bootausfahrt ist daher die bessere Alternative.

Der Heckbereich ist gut erhalten und liegt bei 25-40m. Der Rest des Schiffes ist total zerstört und gleicht einem Schrottplatz (25-0m). Auch wurde "Neuzeitreste" der Zivilisation dazugelegt.

Eskimo, Hardy, Grom

Der engl. "Eskimo" verlor durch den Torpedotreffer von "Georg Thiele" die Bugsektion. Diese liegt im Rombaken.

der engl. "Hardy" bekam soviele Treffer im Gefecht, dass er sich zurückziehen musste und wurde auf Grund gesetzt.

Der poln. "Grom" wurde am Eingang zum Rombaken versenkt und liegt bei 100m Tiefe.

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